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Zauberstabworkshop (Teil 1+2)

ReferentIn: Joachim Harbut


Achtung: Dieser Workshop dauert 90 Minuten!

SCHMIEDE-WORKSHOP Schmiedepädogoge Joachim Harbut gestaltet mit Schülern Zauberstäbe aus Eisen
Ohne feuerfeste Handschuhe, Schutzbrillen und Schürzen geht gar nichts. Das hat Joachim Harbut den Kindern zuvor eingeschärft. Denn die Temperaturen, mit denen es Schmiede zu tun haben, sind immens hoch.
Die Kinder bauen nach Möglichkeit die Zauberschmiede mit all Ihren Ambossen, Hämmern und sonstigen Gerätschaften( der VW-Bus ist meistens randvoll und will ausgeladen werden) gemeinsam Auf und Ab. Danach entfachen alle das Schmiedefeuer, Holz sammeln, Papier, Pappe und dann steigt der erste Qualm auf, und nun muss alles schnell gehen mit der Kohle…, dass unser Feuer auch richtig toll brennt. Wenn es nicht gleich klappt , müssen wir es noch mal etwas genauer probieren. Hurra, jetzt brennt es !!
1. Bevor wir ans Feuer gehen üben wir die Haltung, den Stab halten wir immer am unteren Ende die heiße Seite ist oben.
2. Wir arbeiten mit 5 Kindern am Schmiedefeuer und immer nur einer/eine verlässt das Feuer mit seinem Stab um dann gemeinsam mit Harbut seinen Stab zu Schmieden. Der Betreuer schaut auf die Kinder am Feuer.
3. Dies wiederholen wir ca. 3 x pro Kind bis die Spirale und der Wellenblitz darin vollendet sind. Wichtig ist hierbei, dass die Kinder lernen zu warten und sie auch respektieren müssen dass der/die andere immer das gleiche Recht am Feuer bekommt
4. Dann wird der Stab im Wassereimer kopfüber abgekühlt.
5. danach geht es in die Goldwerkstatt, diese befindet sich auf einem Holztisch auf welchem kleine Schraubstöcke befestigt sind, da werden die Stäbe eingespannt und dann wird der Goldglanz mit der bereit liegenden Goldbürste in den Stab durch eigenes intensives Tun „eingehaucht“. Das Kind fragt ob es gut sei, Harbut fragt wenn es für dich gut ist und du dich wohl fühlst dann ist dein Stab schön genug.
6. Jetzt gilt es die Juwelen zu entdecken an einem anderen Holztisch. Einige Kisten voll Glasbruch und Glassteinen in vielen Variationen lassen das Kind seinen ersten Juwel entdecken. Wir nehmen immer erst einen Juwel um dann selbst zu entscheiden, ob es noch einen weiteren braucht. Es gibt immer wieder eigene Entscheidungen zu treffen und wir sehen wie sich die anderen Stäbe entwickeln jeder auf seine ganz eigene Weise wie das Individuum eines jeden Kindes.
7. Nach Beendigung des Stabes beschriften wir mit Kreppband und Edding den Stab, damit es zu keinen Verwechslungen kommt.
8. Wenn die ganze Gruppe Ihren Stab vollendet hat sammeln wir uns im Kreis und berichten unsere Erlebnisse in der Zauberschmiede

-Selbstwertsteigerung
-Lernen mit Gefahr um zu gehen
-Kraft, Gefühl selbst zu erleben
-Konzentration
-eigene Entscheidungen zu treffen
-an Aufgaben zu wachsen